Update: 12.11.2021

 

Originalbild anzeigen BEB / 14.1.2021


In frisch verzauberter Landschaft erfolgt die Schneeräumung zu später Stunde vor dem Depot Bözenegg.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 14.1.2021


Der Scheinwerfer erhellt die weissen Konturen der frisch verschneiten Landschaft im Dunkel der Nacht. Im Hintergrund das grün zeigende Ausfahrsignal der Bözenegg. 

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 14.1.2021


Bereit für die Schneepflugfahrt vor dem Depot Bözenegg. Auch die Drähte der Freileitung erhalten durch den schweren nassen Schnee erstmals eine Belastungsprobe. Wenn irgendwo Schnee runterfällt, können die Drähte jeweils in recht heftige Schwingungen geraten und ihr weisses Kleid über einen grossen Teil der Leitung von selbst für eine Weile abschütteln.  

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 20.1.2021


Der aussergewöhnlich intensive Schneefall vom 15.1. war für einige Bäume und Sträucher doch zuviel des Guten und hat auch die BEB Strecke an mehreren Stellen blockiert. Besonders betroffen sind Weiden und Erlen, vereinzelt hat es aber sogar auch robuste Föhren erwischt. Die Räumung ist im Gange und wird nun ein paar Tage in Anspruch nehmen. 

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 21.1.2021


Die Gleisräumung beginnt von der Bözenegg her. Dazu werden erstmal die vor Ort zerkleinerten Äste und sonstiges Bruchholz entlang der Strecke mit dem Zug eingesammelt und am Bahndamm zwischengelagert. Dabei müssen auch gebrochene, in den Bäumen hängengebliebene Äste heruntergeholt werden. Sobald die Strecke wieder vollständig befahrbar kann das Holz zum Astdepot in der Grube gefahren werden. Bedingt durch die stellenweise immer noch grösseren Schneemengen auf den Schienen wurde der Kipplore der Schneepflug vorangestellt.

 

 



 
Originalbild anzeigen BEB / 12.3.2021


Zum Schutze der Bahnstrecke und der Freileitung mussten die von der grossen Schneelast im Januar geknickten, abgebrochenen und sonst wie gefährlich werdenden Äste der beiden grossen Weiden unweit vom Depot auch in grosser Höhe beseitigt werden. Diese Arbeiten wurden durch den professionell ausgerüsteten Baumkletterer mit grösster Sorgfalt erledigt. Dafür auch an der Stelle ein grosses Dankeschön an Timon für seine Arbeit in schwindelerregender Höhe und den unterstützenden Kollegen am Boden Flavio und Silvan.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 12.3.2021


Neben dem Absägen mussten die abgesägten schweren Astteile oft zusätzlich noch speziell gesichert werden, um ein direktes herunterfallen auf die Freileitung zu verhindern. Diese knifflige zusätzliche Problemstellung wurde auch mit Bravour erledigt. Kein Draht kam zu Schaden, obwohl einige abzusägende Äste sogar direkt über die Freileitung hinaus ragten.   

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 31.3.2021


Die ersten Frühlingsblüher (Forsythie) strahlen nun mit der Lok bereits wieder um die Wette. Der erste Zug des Jahres auf der Fahrt bis zur Grube Eriwis. 

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 31.3.2021


Auch einige Obstbäume zeigen schon ihre weisse Blütenpracht. Nachdem mit dem vorherigen Zug noch Werkzeuge und Material zum Unterhalt eines Wegübergangs transportiert wurden, macht der Güterzug mit dem Personenwagen hier zu Beginn der Gefällstrecke zur Grube (37%o) seinen obligaten kurzen Halt für die Bremsprobe.  

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 14.5.2021


Der Zug mit den Kipploren S21 und S22 hat umrandet vom Löwenzahn sein Ziel in der Bözenegg beinahe erreicht. 

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 14.5.2021


Der BEB-Kipplorenzug auf der Rückfahrt von der Grube Eriwis zur Bözenegg. Im gestossenen Betrieb kann die Schlusslaterne an der Kipplore auch als Stirnlampe auf Weisslicht umgestellt werden.  

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 14.5.2021


Ein paar Weidenäste welche sich gegenseitig und auf benachbarten Bäumen abstützen können bilden mittlerweile fast einen kleinen grünen Tunnel über dem Gleis und zeigen auch die Schönheit dieses unberührten Waldstückes. Natur und Technik in schönster Harmonie. 

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 28.5.2021


Zurzeit enden die Züge am neuerlichen "Arbeitsvorrat" beim Bahnübergang mit dem mitten im Schotterhaufen steckenden Andreaskreuz. Mit dem Schotter können nun noch ein schotterloses Zwischenstück und Teile der Gleisenden zur Grube solide eingebettet werden. Dazu werden an den abends lange warmen Steinen sicher auch die hier zahlreichen Eidechsen ihre Freude haben. Ein ganz herzlicher Dank an die Projektleitung der SBB sowie an alle am Bau vom neuen Bözbergtunnel beteiligten Firmen für die stets freundliche Nachbarschaft. So durfte von der SBB Baustellenleitung nochmals diese gewichtige Überraschung im Rahmen des Rückbaus des Baustellengleises in Effingen entgegengenommen werden - Dankeschön. Die Anlieferung erfolgte von der Baustelle "Neuer Bözbergtunnel" durch die auch im Tiefbau tätige Firma Rothpletz Lienhard welche übrigens einst eine zur ehemaligen Lok der Zürcher Ziegeleien typenverwandte DS90 Lokomotive besass. (siehe Bericht >Feldbahnen >Mont Terri Tunnel)

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 29.5.2021


Auf dem noch schotterlosen Zwischenstück werden als Vorbereitung für das demnächst einzubringende Schotterbett vorgängig noch einige morsche Schwellen ersetzt. Da dies meist nur die ehemals mit Armierungseisen auf der Grundplatte befestigten Schwellen betrifft, wird danach das Schotterbett die seitlichen durch Dehnung verursachten Gleiskräfte übernehmen.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 3.6.2021


Der Schotterhaufen ist nun bereits wieder durchfahrbar und die da fehlenden Schottersteine sind als Gleisbett eingebaut. Die Schottersteine wurden wiederum manuell in Kübeln auf den Flach-Rollwagen verladen um danach auf der Steigungsstrecke, ebenfalls manuell, zum ca. 3m erhöhten und 50m entfernten Einbauort geschoben zu werden. "Steter Tropfen höhlt den Stein" oder öffnet hier eben wieder die Durchfahrt. Der grösste Teil der Steine wurde für das Mittelstück der Strecke verwendet. Mit dem Rest können nun noch die schotterlosen Endstücke der Linie etwas verkürzt werden. 

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 3.6.2021


Die Weiche mit dem Abzweig zum "Eriwis Bremsberg" befindet sich nun in einem soliden Gleisbett. Geradeaus der Beginn der Gefällsstrecke zur Grube Eriwis.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 3.6.2021


Das vorgängig in seiner Gleislage korrigierte und bezüglich der Schwellen sanierte einst noch schotterlose Zwischenstück der Strecke zur Grube liegt nun auch in einem stabilen Gleisbett. Die ebenfalls hier ansässigen bei den hohen Temperaturen äusserst lebhaften Eidechsen haben noch während den Einbauarbeiten schon intensiv ihr neues Revier erkundet. 

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 11.6.2021


Wie für Feldbahnen einst üblich führt das Gleis auch mitten durch die Büsche um dann wieder unvermittelt ans Tageslicht zu gelangen. Eine an so einer Stelle befindliche kleine Feldwegquerung erhielt nun als Hinweis auf den gelegentlichen Zugverkehr eine historische Warntafel. Die gegossene Tafel hatte ihre Funktion ursprünglich im geschäftigen von Industriegleisen durchzogenen Hafengelände von Basel.  

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 17.6.2021


Ein Schotterhaufen vom rückgebauten Baustellengleis durfte einmal mehr von der Baustelle nebenan übernommen werden und kann bei der BEB weiterhin für bahntechnische Zwecke verwendet werden. Besten Dank ! So konnte das Depotvorfeld mit den beiden Weichen in ein durchgehendes Schotterbett gelegt werden. Besonders bei Rangierarbeiten wird dadurch die Gefahr von Stolpern zwischen den Schwellen erheblich kleiner. Die rechts im Hintergrund auf der Drehscheibe deponierten Steine werden noch auf dem Hauptgleis eingebaut. So gibt es auf der BEB in Form der Weiche unter der Lok eine Erinnerung an die ehemalige Verladerampe und in Form der Schottersteine eine Erinnerung an die Baustelle welcher eben dieser Streckenteil einst weichen musste.

 

 



 
Originalbild anzeigen BEB / 19.6.2021


Bei den Arbeiten mit der Schottergabel am Gleis beim Depot in der Bözenegg gab es immer wieder Besuch von einem hübschen Schmetterling. Wohl weniger aus Interesse an der Schottergabel angelockt als vielmehr von der mit BEB-Gelb angebrachten Markierung. So war der Schmetterling derart ins leuchtende Gelb vertieft, dass sogar auch ein Bild aus nächster Nähe ganz ohne Zoomfunktion möglich war. Beim Besucher dürfte es sich um einen Kaisermantel (Argynnis paphia) gehandelt haben.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 21.6.2021


Der mit neuen Betonschwellen beladene Dienstzug kann zu Beginn der Bözenegg nun auch bereits ein kurzes Stück eingeschottertes Gleis benutzen. Zusammen mit der Telefon-/Signalleitung ein kleines stimmiges Ensemble aus den 60er Jahren.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 28.6.2021


Der Zug von der Grube Eriwis passiert gerade das Ausfahrtsignal der Bözenegg und kann von da an auf dem frisch mit einem Schotterbett versehenen Gleisabschnitt sein Endziel erreichen. Da die durch die Schotteranlieferung temporär blockierte Drehscheibe beim Depot nun wieder frei ist, kann die Lokomotive gelegentlich auch wieder umgedreht eingesetzt werden.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 21.7.2021


Bei strahlendem Sonnenschein und wiedermal trockenem Boden verlässt der BEB Zug mitsamt all seinen verfügbaren Wagen als "GmP" (Güterzug mit Personenbeförderung) die Bözenegg Richtung Eriwis.   

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 21.7.2021


Auch auf dem Hügel aus abgebautem Opalinuston (Tondepot) hat sich das für Tongruben mit den da vorhandenen Dümpeln und Weihern so typische Schilf wieder breitgemacht und bietet den unzähligen hier lebenden Amphibien wieder gute Versteckmöglichkeiten. Der Zug hat demnächst seine Endstelle unweit des ehemaligen Grubenrandes erreicht.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 21.7.2021


Der Zug hat gerade das Waldstück verlassen und erreicht demnächst die Abzweigung zum ehemaligen Bremsberg und den Beginn der Gefällstrecke zur Grube Eriwis. 

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 19.8.2021


Die Stammstrecke von der Bözenegg bis zum Beginn des Grubengeländes besitzt nun ein durchgehendes Schotterbett, welches das Geleise seitlich stabilisiert und auch erlaubt allfällige Bodenverschiebungen besser aufzufangen. An der Stelle des Bildes konnte soeben die letzte noch bestehende Lücke im Schotterbett von ca.10m Länge geschlossen werden. Auch die rein mechanische Pflege (mit Fadenschneider) des Gleisbettes ist ohne die Vertiefungen zwischen den Schwellen erheblich vereinfacht. Dazu wissen vor allem die hier lebenden Eidechsen die abends lange warm bleibenden Steine sehr zu schätzen. 

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 20.8.2021


Tonabbau in der Grube Eriwis wie anno dazumal
. Vom unweit der Abbauwand fest verlegten Stammgeleise wurden mit Auflegedrehscheiben und temporären Gleisen die Kipploren an die unmittelbaren Abbauorte verschoben und von Hand befüllt. Über die feldbahntypisch als "Frosch" benannten, nur auf das Stammgeleise aufgelegten Drehscheiben konnten beladene Kipploren bis ca. 3t Gewicht verschoben werden. Zurück auf dem Stammgeleise wurden die Kipploren zu Zügen formiert und mit Lokomotiven zur Verladeanlage beim damaligen SBB-Bahnhof von Schinznach-Dorf gefahren.  

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 20.8.2021


Die vorgängige Szenerie aus früheren Tagen wurde aktuell beim Tondepot in der Grube Eriwis nachgestellt. Einen besonderen Dank an Marc für seine aktive Mithilfe bei der Gestaltung der Bilder.  

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 13.9.2021


Der Weissdornstrauch voller roter Beeren und das nicht mehr ganz so kräftige Grün sind schon erste kleine Vorboten der dritten Jahreszeit. Der Güterzug auf der Fahrt zur Bözenegg erklimmt gerade mit seinen drei Wagen die Steigung aus dem Grubengelände heraus. 

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 19.10.2021


An einem etwas nebeligen Herbsttag bringt der Dienstzug neue Schwellen zum Einbau auf der Seitenstrecke zum ehemaligen Bremsberg. Im Gegensatz zum Hauptgeleise mit der durchgehenden Fundamentplatte unter dem Gleiskörper ist dieses Seitengleis damals noch direkt auf den Waldboden verlegt worden. So kommen da der grösseren Auflagefläche geschuldet weiterhin Holzschwellen zum Einbau.  

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 19.10.2021


Während im Hintergrund die an der Sonne stehenden Bäume ihre Blätter bereits gelb gefärbt oder schon verloren haben, taucht das Gleis im Vordergrund ins Dunkel der noch vollständig grünen Waldbäume.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 25.10.2021


Auch beim Depot hat die eher niedrigwachsende Hainbuche wie ihre verwandten hochstämmigen Rotbuchen im Hintergrund ihr gelbgoldenes Herbstkleid angelegt. Der Güterzug ist abfahrbereit zur Grube Eriwis. 

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 25.10.2021


In den von der tiefstehenden Sonne zu keiner Tageszeit mehr angestrahlten Schattenpartien zu Beginn der 37%o Gefällsstrecke zur Grube zeigt sich der Herbst jeweils nur in sanften dezenteren Farben. 

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 25.10.2021


Im offenen vom Sonnenlicht noch stets lange durchfluteten Grubengelände dominieren jedoch bereits die klassischen Farben des Spätherbstes bis hin zu braun. Das Warnschild signalisiert den da befindlichen kleinen Feldwegübergang. 

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 25.10.2021


Mitten durch die herbstlichen Sträucher erreicht der Güterzug bald seine Endstation am ehemaligen Abbaurand der Opalinustongrube Eriwis. Dieses Streckenstück befindet sich noch im ursprünglichen Zustand von 1968 ohne zusätzliches Schotterbett.  

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 12.11.2021


An einem für die Region und die Jahreszeit typischen Nebeltag raschelt ein Zug via Nebenstrecke zur Endhaltestelle Eriwis-Bremsberg und bringt noch Material für den Gleisunterhalt. Bald beginnt auch wieder die Zeit für den jährlichen Baumschnitt und die Heckenpflege.  

 

 



 
Originalbild anzeigen BEB / 29.10.2021


Nicht nur die Bahn raschelt da zur Zeit durch die Gegend. Mit einer umgekehrten, alten halboffenen Drainageröhre konnte für die stacheligen Freunde beim Depot ein trockenes Quartier gebaut werden. Mögen diese gern gesehenen Nachbarn darin den Winter gut überstehen.  

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 12.11.2021


Bözenegg im Herbst. Bei einem kurzen Unterwegshalt wird jeweils vorsichtshalber das von den Bremsklötzen angesammelte Laub wieder entfernt. Für Notfälle besitzt die Lokomotive aber auch Streurohre mit Quarzsand um jederzeit sicher bremsen zu können.  

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 12.11.2021


Der BEB Zug und die da heimischen Igel rascheln zur Zeit um die Wette. Für beide steht aber nun in der Bözenegg ein solides Winterquartier bereit.  

 

 


  

 

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