Standort auf Karte: Bözenegg (BEB Depot):  Verkehrskarte (Bahnen) von openstreetmap.org
 

Update 5.9.2026:  5 Bilder ergänzt 

 

Originalbild anzeigen BEB / 3.1.2026


Passend zum Jahresbeginn fielen bereits die ersten Schneeflocken. Die dünne Schicht vom kalten Weiss führte jedoch zum Durchdrehen der nur langsam drehenden Räder der Lokomotive, welche die Schneeschicht sogleich zu Eis verdichteten. So musste dem Zug zum Räumen der Schienen der Schneepflugwagen vorangestellt werden.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 3.1.2026


Die aktuell sehr lichte Hecke links vom Zug ist nicht nur eine Folge der blattlosen Zeit. Mehrere grosse Bäume, neben den generell bruchgefährdeten Weiden auch die in ganz Europa von einem Bakterium befallenen Eschen, mussten leider auch aus Sicherheitsgründen gefällt werden.

 

 

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Auch wenn die Landschaft nur gut "angezuckert" wurde, ergab sich doch schon etwas ein winterliches Feeling.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 3.1.2026


Die zu dieser Jahreszeit nur tief stehende Sonne erreichte gerade an einer einzigen Stelle die Feldbahngeleise im quer zur Jurafaltung liegenden Seitental.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 11.1.2026


Nach einem nächtlichen Schneefall ist am frühen Morgen der Zug mit dem Güterwagen L20 und dem Personenwagen C10 auf der Fahrt nach Eriwis-Bremsberg. Vorangestellt der mit einem Schneepflug ergänzte Hilfswagen X32.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 11.1.2026


Auch wenn das Weiss die Schienen völlig zugedeckt hat, zeigt das Ausfahrsignal "freie Fahrt" Richtung Eriwis.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 11.1.2026

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 11.1.2026


Mit dem gestossenen Schneepflug ist der Zug stets langsam unterwegs. Üblicherweise fährt die Lokomotive dazu im ersten Gang mit 3 km/h. Falls der Pflug abrupt an einem Hindernis anstehen würde, kann sich die spezielle Kupplung im Notfall auch noch deformieren.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 11.1.2026


 

 

Originalbild anzeigen BEB / 11.1.2026


Der frische Schnee bildet mit den über das Gleis geneigten Ästen der Sträucher fast schon ein Tunnel ganz in Weiss.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 11.1.2026


In klirrender Kälte ist die Weiche der Abzweigung zum ehemaligen Bremsberg erreicht. Das im Gefälle (37‰) liegende Geleise zur Grube wird üblicherweise im Winter nicht befahren.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 21.3.2026 


Am Boden begrüssen bereits wieder die ersten Buschwindröschen den nahen Frühling.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 21.3.2026 


Entlang vom Gleis bedarf es wieder einige Unterhaltsarbeiten wie das Freilegen von Drainagekanälen und das Zurückschneiden von Sträuchern und Bäumen. Im Güterwagen befinden sich die dazu nötigen Werkzeuge und Hilfsmittel. Die Kipplore eignet sich für den Transport von Baumschnitt während der Kranwagen ideal für das Anheben von schweren, aus den Drainagekanälen mit Erde und Lehm gefüllten Transportsäcken ist.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 21.3.2026 


Auch das Setzen von Sträuchern und Bäumchen gehört zum Unterhalt entlang vom Gleis. Rechts der Lok eine junge langsam wachsende Eibe, welche noch für ein paar Jahre besonderen Schutz vor Verbiss durch Rotwild benötigt. Ein Feldbahngleis hat vergleichbare Transportkapazitäten wie ein 3-4 mal so breiter Waldweg, hinterlässt aber kaum sichtbare Spuren in der Natur. Dieser durch rein manuellen Unterhalt erreichte Zustand wird leider wie neulich an einem Medienanlass in der Eriwis geschehen, als "Lost Place" völlig missverstanden. Technik und Natur müssen keine Gegensätze sein, sondern können auch hervorragend miteinander harmonieren.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 21.3.2026 


Beim Depot signalisieren die gelben Blüten einer Forsythie, dass der Frühling schon bald in greifbare Nähe rückt.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 5.4.2026 


Bei schönstem Wetter und bereits sommerlichen Temperaturen eine Fahrt zu Ostern in den Frühling hinein.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 5.4.2026 


Während es in den Weihern schon heftig quakt und unter den Bewohnern unübersehbar Frühlingsgefühle ausgebrochen sind, halten sich die grösseren Bäume mit ihrem Grün noch etwas bedeckt und lassen so viel Sonnenlicht auf den Waldboden. So kann man den Duft von Bärlauch an einigen Stellen auch direkt vom Zug aus geniessen.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 5.4.2026 


Im Spiel von Licht und Schatten trifft der Zug an der Endstation Eriwis ein.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 5.4.2026 


Die Fahrt zum Osterhasen hatte aber auch den Zweck den Dieselmotor der Lok und das darin befindliche Motorenöl auf Temperatur zu bringen, stand doch unmittelbar nach Rückkehr ins Depot Bözenegg wieder einmal ein Ölwechsel an. Dieser hat bei heissem Öl zu erfolgen damit möglichst viele Fremdpartikel mit ausgeschwemmt werden. Bevor die Lok auf die Wartungsgrube am Depotende fahren konnte, musste sie vorgängig auf der Drehscheibe gewendet werde. Bei diesen etwas kniffligen Wartungsarbeiten unter der Lok durfte ich auch wieder auf die Hilfe von Marc zählen - Danke schön!

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 5.4.2026 


Mit frischen Motorenöl ist der Motor wieder fit für einen störungsfreien Betrieb in den nächsten Jahren. Die Lok beim Verlassen der Wartungsgrube.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 24.4.2026 


Wieder einmal dürfen BEB Fahrzeuge ein paar Wochen Ferien bei der Ziegelei Schumacher in Körbligen verbringen. Bedingt durch die engen Platzverhältnisse in der Bözenegg steht zum Verlad jeweils noch ein kleiner Flug über die Dachkante vom Depot an. Wie immer erledigte der Transport die Firma Kieser aus Rupperswil professionell und mit grosser Sorgfalt.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 24.4.2026 


Diesmal kann auch der Güterwagen L20 mit auf die Reise. Das Verladen in der Steigung der Zufahrt zum Depot war eine etwas knifflige Aufgabe welche aber mit Bravour gelöst wurde.

Berichte über den Aufenthalt bei der Ziegelei Schumacher unter:
BEB auswärts - Ziegelei Schumacher Körbligen 2026: Teil 1 (Link öffnet in neuem Fenster)
BEB auswärts - Ziegelei Schumacher Körbligen 2026: Teil 2 (Link öffnet in neuem Fenster)

 

 



 
Originalbild anzeigen BEB / 3.8.2026 


Nach gut 3 Monaten Einsatz bei der Ziegelei Schumacher in Körbligen kehrt die Lokomotive und der Güterwagen wieder wohlbehalten zurück auf die Geleise der Bözenegg-Eriwis Bahn. Auch bei der Rückkehr auf die angestammten BEB Schienen machen die Fahrzeuge zuerst aber noch einen kleinen "Flug" über das Depotdach.

 

 



 
Originalbild anzeigen BEB / 3.8.2026 


Nach der Lok kommt auch noch der Güterwagen L20 auf die BEB Geleise "eingeflogen". 
Sowohl die Einsätze in Körbligen als auch die Transporte haben die Fahrzeuge wieder wohlbehalten ohne edwelche Blessuren überstanden. Während die ZSK Museumsfahrzeuge untereinander meist mit Ketten gekuppelt werden, kamen zwischen BEB und ZSK Fahrzeugen wie in der Bözenegg ausschliesslich Kuppeleisen zum Einsatz.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 3.8.2026 


Kurz nach der Rückkehr, noch am selben Tag, konnte nach über 3 Monaten Betriebsruhe auf der BEB wieder ein Zug etwas Leben auf die zwischenzeitlich matten Schienen bringen. Auch in der Zeit der Betriebsruhe wurde aber das Gleis wöchentlich kontrolliert und das Lichtraumprofil für die Fahrzeuge gegebenenfalls freigeschnitten.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 3.8.2026 


Der grösste Vorfall während der Betriebsruhe geschah eine Woche vor der Rückkehr als Weiden als Folge der Hitzewelle gebrochen und aufs Gleis gefallen sind. Dabei hat ein grösserer Baum beim Umfallen noch 2 kleinere Weiden zusätzlich mitgerissen, sodass gleich 3 Baumkronen das Geleise blockierten.

 

 



 
Originalbild anzeigen BEB / 29.7.2026 


Baumkronen von 3 Weiden blockierten das Gleis auf einer Länge von ca. 5m mit einer Höhe des Astwerks von ca. 2m.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 3.8.2026 


Rechtzeitig vor der Rückkehr und der ersten Fahrt eines Zuges zur Grube konnte die Stelle zumindest im Profil wieder freigeräumt werden. Kleinere Aufräumarbeiten im Umfeld werden noch folgen.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 3.8.2026 


Nach über 3 Monaten Pause ist wieder ein Zug bei der Endstation "Eriwis Grube" eingetroffen.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 2026 


An Lok und Wagen werden auch stets Unterhalts- und Wartungsarbeiten ausgeführt. Nachdem der Gleichstromgenerator (Bild links) unsympathische Geräusche erzeugte, war eine Revision fällig. Dabei mussten Lager, Kohlebürsten und die Statorwicklung ersetzt sowie der Kollektor überarbeitet werden. Für einwandfreien Betrieb kam ein neuer, wieder auf den Generator abgestimmter Regler zum Einbau (Bildmitte unten). Im Bild rechts ist die am Wendehebel montierte Vorrichtung für Leerlaufbetrieb der Lokomotive zu sehen. Diese kam in Körbligen im Zusammenhang mit einer zweiten Lokomotive zum Einsatz. Da Feldbahnlokomotiven üblicherweise keine Vielfachsteuerung besitzen, wurde eine zweite Lokomotive stets mitgeschleppt. In Betrieb war stets die stärkere Lokomotive des Zuges. Die Vorrichtung verhindert, dass sich durch Vibrationen der Wendehebel unbeabsichtigt in eine Betriebsstellung verschiebt.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 22.8.2026 


Blick vom mittlerweile bewachsenen Tondepot der ehemaligen Tongrube Eriwis auf den Kipplorenzug. Der Mischwald im Hintergrund hat die extreme Hitzewelle vergleichsweise noch recht gut überstanden.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 22.8.2026 


Auch wenn einige Bäume wegen der Trockenheit zum Selbstschutz bereits ihre Blätter abgeworfen haben, dominiert im Wald doch noch die Farbe Grün.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 22.8.2026 


Im Grubengelände taucht der Feldbahnzug gelegentlich direkt aus dem Gebüsch auf. Ein gusseisernes Schild "Achtung Zug" macht beim kleinen Wegübergang auf die hier auch verkehrende Feldbahn aufmerksam.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 22.8.2026 


Der Zugschluss wird tagsüber oft auch mit einer einst in der Schweiz üblichen Schlussscheibe signalisiert. Heute benutzen die Bahnen in Europa einheitliche Schlussscheiben mit 2 roten gegeneinander stehenden Dreiecken.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 5.9.2026 


Ein Zug der Gattung GmP (Güterzug mit Personenbeförderung) auf der Fahrt zur Grube Eriwis. Die Zuggattung GmP war einst der Inbegriff für sehr langsame Personenbeförderung, wurde doch auf den Unterwegs-Bahnhöfen oft noch mit den Güterwagen rangiert.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 5.9.2026 


Am Boden schon etwas herbstliches Laub befindet sich das Gleis aber vielerorts noch immer in einem fast geschlossenen grünen Tunnel.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 5.9.2026 


An der Abzweigung der kurzen Seitenlinie nach Eriwis-Bremsberg. Der Zug fährt direkt weiter zur Endstation Eriwis-Grube.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 5.9.2026 


Zu Beginn des Grubengeländes befinden sich zwei Bahnübergänge. Nachdem die Holzbalken vom oft benutzten Feldwegübergang am Ende ihrer Einsatzzeit ankamen, wurde der Übergang mit dauerhaften Stahl-Hohlprofilen neu aufgebaut. Die Hohlprofile wurden danach mit hier noch reichlich vorhandenem Opalinuston aufgefüllt.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 5.9.2026 


Der grössere Bahnübergang für eine interne Zufahrt wurde schon zu Zeiten des regulären Abbaubetriebs in ein massives Betonfundament gegossen. Die Signalisation erfolgt hier mit einem einfachen Andreaskreuz. Der Zug macht sich da auch durch ein Pfeifsignal bemerkbar.

 

 


 

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