Standort auf Karte: Bözenegg (BEB Depot):  Verkehrskarte (Bahnen) von openstreetmap.org
 

 

Originalbild anzeigen BEB / 25.4.2010


Die Endstation unweit des Grubenrandes hat einen mit Ton/Lehm aufgeschütteten kleinen Perron bekommen. An der Stelle wurde der Ton vom vorne rechts noch knapp sichtbaren Tondepot mit einem Frontlader (Pneulader) in den Zug verladen. Hinter dem Zug ist noch der Schuppen für den damals im Grubenareal stationierten Frontlader zu erkennen. Im einst völlig kargen Verladebereich beginnen wieder Sträucher und Bäume zu wachsen.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 25.4.2010


Kurz vor der Abzweigung zum ehemaligen Bremsberg hat der Zug die höchste Stelle der Strecke erreicht. (444 m ü.M.)

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 6.6.2010


Die talseitige Hecke mit ein paar Sträuchern ist noch wenig ausgeprägt und wie der traditionelle Weidezaun vermuten lässt, weiden auf der Wiese unterhalb des Gleises gelegentlich auch ein paar Kühe.

 

 



 
Originalbild anzeigen BEB / 18.7.2010


Durch die beidseitig an derselben Stelle befindlichen Schienenstösse neigt die Kurve bei der temperaturbedingten Dehnung der Schienen zu einem kleinen Knick. Zur Stabilisierung dieser Stelle gegen seitliches Verschieben wurde neben neuen Schwellen und einer Spurstange erstmalig auch Schotter eingetragen. Ansonsten befindet sich das ganze Gleis auf einer durchgehend gegossenen Betonplatte. Dabei wurde jede 5te Schwelle durchbohrt und mit einem Armierungseisen mit der darunterliegenden Betonplatte verbunden.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 26.6.2010


Eine neue Schiebebühne war das erste sichtbare Zeichen für die bald anstehende Ankunft des neuen Personenwagens C10.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 26.6.2010


Mit der Schiebebühne kann bald der letzte freie Platz im Depot auch noch belegt werden. In der Tat gab der noch freie Platz die maximal mögliche Länge für den Personenwagen vor. So erfolgte die Konstruktion des Wagens tatsächlich auch von aussen nach innen. Da unbedingt 4 Fenster pro Seite angestrebt wurden, mussten die Eingangsbereiche dafür etwas schmal ausfallen und sind so eher für sportliche Passagiere geeignet.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 2010


Nachdem der Rohbau von der Stahlbaufirma Gurtner in Buchs erledigt wurde, fand die Montage in einer Scheune der Sportgarage Graf in Gränichen statt. Durch den aufwendigen Bau des Wagens gab es in dem Jahr eher wenig Aktivitäten auf den Gleisen der BEB.
Vom Bau des Wagens existiert auch ein eigenständiger Bericht: 
BEB Personenwagen C 10 - Baubericht / Lebenslauf  (Link öffnet in neuem Fenster)

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 25.8.2010


Der Bau des Personenwagens in Gränichen ist vollendet und bald wird der Wagen erstmalig auch auf Schienen fahren können. Auch für das sonst im Automobilsektor tätige Unternehmen war der Transport eines Eisenbahnwagens aussergewöhnlich und wurde auch firmenintern gut dokumentiert. Wie beim Transport von Luxuskarossen kam für den Verlad ein Hebebalken zum Einsatz, um jegliche Farbschäden durch Seilgurten zu vermeiden.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 26.8.2010


Am nächsten Tag fuhr der Wagen dann zusammen mit den anderen bereits in der Bözenegg befindlichen Wagen erstmalig auf seiner zukünftigen Heimatstrecke. Hier hat der Zug mit dem C10 zum ersten Mal die Endstation "Eriwis-Grube" erreicht.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 26.8.2010


Zwar nur auf Distanz an gegenüberliegenden Hängen können sich nun ab und zu zwei in vielerlei Hinsicht völlig unterschiedliche Personenzüge begrüssen. Der durchs Fenster sichtbare Schnellzug der SBB benutzt die Bözberglinie auf seiner Fahrt von Zürich via Brugg nach Basel. Für den BEB Zug ist die Fahrt von der Bözenegg zur ehemaligen Opalinustongrube Eriwis der Zürcher Ziegeleien weitaus kürzer, dafür auch etwas weniger hektisch.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 26.8.2010


In der Eriwis ist der vom Abbau übriggebliebene, nie abtransportierte grosse Tonhaufen (Tondepot) durch seine Instabilität besonders nach Niederschlägen ein stetiges Sorgenkind. Durch dauerndes Entfernen der wieder abgerutschten Tonmassen konnte der Durchgang und das Gleis hier einigermassen frei gehalten werden. Eine Begrünung oder ein Heckenwachstum waren jedoch unmöglich. Erst durch eine massive Umschichtung des Tondepots im nächsten Jahr (siehe 2011) konnte in der Gegend der Grundstein für das heutige Aussehen gelegt werden.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 26.8.2010


Der erste Einsatztag des neu gebauten Personenwagens im Zugverbund zu Beginn des Grubengeländes Eriwis. Der grosse Haufen hinter dem Zug ist das nach dem Verkauf der Zürcher Ziegeleien und der überstürzten Schliessung der Grube übriggebliebene Tondepot. Da das Tondepot nur aus abgebautem und da aufgeschüttetem Material besteht, besitzt der Haufen kaum eine innere Festigkeit und neigt zu Rutschungen.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 3.9.2010


Im Gegensatz zum offenen Güterwagen, der behelfsmässig auch für den Personentransport eingesetzt werden kann, bietet der Personenwagen nun auch Fahrten in der Nacht mit Licht für die Passagiere an. Der Strom für die Beleuchtung wird über eine steckbare Kabelverbindung von der Lokomotive geliefert.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 3.9.2010


Das Ausfahrsignal in der Bözenegg signalisiert freie Fahrt für den Nachtzug Richtung Eriwis.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 9.10.2010


Ein Zug mit dem gesamten BEB Rollmaterial bei der Endstation Bözenegg. Später, als letztes neues BEB Fahrzeug, wird noch eine zweite Kipplore dazustossen. Der zur Verfügung stehende Abstellplatz erlaubt danach keine weiteren Fahrzeuge mehr.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 9.10.2010


Das kleine Waldstück beeindruckt durch sein urchiges, naturbelassenes Aussehen. Da auf einem ehemaligen Hangrutsch gelegen, muss das Gleis hier regelmässig neu ausgerichtet und angehoben werden. So befindet sich heute (2026) zwischen den einst direkt auf die Betonplatte verlegten Schwellen mittlerweile eine ca. 15cm dicke Schicht aus Schottersteinen.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 9.10.2010


Der GmP (Güterzug mit Personenbeförderung) hat gerade die Steigung (37‰) aus der Grube erklommen und passiert die Weiche mit dem übriggebliebenen Anschlussgleis zum ehemaligen Bremsberg.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 9.10.2010


Grube Eriwis. Bald wird vor dem Zug eine Einzäunung zum Schutze von Sträuchern, danach die ausgewachsene Hecke, diese direkte Sicht von dieser Stelle auf das Tondepot verunmöglichen.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 1.12.2010


In einer hübsch verschneiten Landschaft strahlt das Licht des Scheinwerfers in die Dunkelheit der Nacht hinaus. Die Schneehöhe erlaubte gerade noch knapp eine Fahrt ohne Schneepflug. Allerdings wurde mit diesem Schneefall klar, dass für alle Fälle gelegentlich auch noch ein Schneepflug gebaut werden sollte. Dies konnte dann 2012 gerade noch rechtzeitig vor einem weiteren schneereichen Winter realisiert werden.

 

 

Originalbild anzeigen BEB / 1.12.2010


Der kurze Personenzug mit dem C10 auf der Fahrt nachts in eine zauberhaft verschneite Landschaft. Noch vor Tagesanbruch am frühen Morgen setzte eine Warmfront dieser Romantik aber bereits wieder ein Ende.

 

 


 

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